Straßen aus Zucker – Utopie
Förderschwerpunkt Jugendinitiativen
Die Gruppe um „Straßen aus Zucker“ (saz), der linken Jugendzeitung aus Berlin, möchte kapitalismuskritische, feministische und antinationalistische Inhalte an junge Leute vermitteln. Und zwar, das ist zentral: in möglichst einfacher Sprache, die ohne linken Duktus auskommt. So wählt die Gruppe aus 10 Aktivistin*innen für jede Ausgabe ein Schwerpunktthema, das aus mehreren Perspektiven in jeweils einem Beitrag diskutiert wird. Die Ausgaben der letzten Jahre behandelten etwa die Themen Protest, Gesundheit, Umwelt/Klima oder Rechtsruck. Die kommende Ausgabe widmet sich dem Thema „Ende der Utopie“. Die Zeitung wird kurz nach Erscheinen einer Wochenendausgabe der Tageszeitung „taz“ und einer Ausgabe der Wochenzeitung „Jungle World“ beigelegt. Darüber hinaus wird die Zeitung von hunderten Leser*innen in ganz Deutschland in Cafés, auf Veranstaltungen oder auf Demonstrationen verteilt. Die saz wird in einer Auflage von 120.000 Stück produziert.
Netzwerk unterstützt die Zeitung im Rahmen des Jugendinitiativen Supports für die Druckkosten.
Aktuell geförderte Projekte
Im Rahmen der 10. Festivalausgabe sollen die Ideen des britischen Kulturkritikers Mark Fisher (1968-2017) und ihre heutige Relevanz untersucht werden. Gerade in Zeiten, in denen Kultur als Resonanzraum der Demokratie und Kunstfreiheit als…
Das Verdolmetschungskollektiv spit hat sich Anfang dieses Jahres gegründet und ist deshalb noch recht jung. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die politische Teilhabe zu ermöglichen, indem sie Veranstaltungen simultan verdolmetschen. Um das…
Die Gesellschaft ist von einem Mainstream geprägt, der den leistungsstarken und unauffälligen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Seit 2013 organisiert das hierarchiearme Bündnis die Behindert und verrückt feiern-Paraden, um Menschen sichtbar zu…